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Mein Bericht von www.sckk.at :
19. Spieltag in der Liga, man traf daheim auf Lokomotive Hörndlwald. Der SC Kollegium Kalksburg startete in das Spiel mit folgenden Spielern:
WLK - TRAXLER - IKER - TOUSEK - PSEINER - WABBELS - KLEIN - KUBO - BECELIC (73. HIRSCHMANN) - MAGERL (24. HUTTERER) - BALUCH
Der letzte Sieg ist schon lange her, um genau zu sein schon ziemlich lange, er gelang beim Rückrundenauftakt gegen Makedonien (den Default-Win gegen Bosnia kann man nicht zählen). Bei den letzten beiden Spielen schenkte man auch jeweils zwei Punkte her, heute musste also unbedingt ein Sieg her um nicht den Anschluss an die Konkurrenz im Tabellenmittelfeld zu verlieren.
Der SCKK begann gut und erwischte einen Traumstart in diese Partie. BALUCH bekam im linken Halbfeld den Ball, zog zur Mitte und steckte den Ball zu den vor dem Strafraum lauernden WABBELS durch. Dieser behielt die Nerven und verwandelte den schön herausgespielten Angriff ins lange Eck zum 1:0. Danach wurde von der Mannschaft nicht zurückgesteckt, man spielte weiter munter nach vorne und versuchte sich gute Chancen zu erspielen. In der 20. Minute unterlief Hörndlwald im Spielaufbau in der Verteidigung ein Fehler, KLEIN schaltete von allen Beteiligten am schnellsten und lief alleine auf das Tor von Hörndlwald zu. Kurz vor der Strafraumgrenze wurde er vom letzten Mann von Lok Hörndlwald unfair gestoppt, der Schiedsrichter gab zwar das Foul, zeigte aber statt der fälligen roten nur die gelbe Karte. Den aus dem Foul resultierenden Freistoß zirkelte BALUCH flach rechts an der Mauer vorbei aufs lange Eck, der Torhüter sah den Ball zu spät und so besorgte BALUCH das 2:0 für den SCKK. Nach der frühen 2:0 Führung war der Schwung aus der Partie etwas herausen, man war zwar immernoch tonangebend aber man spielte nicht mehr so konzentriert wie zu Beginn. Kurz vor der Pause in der 42. Minute stand man in der Verteidigung zu weit von den Gegenspielern entfernt, Lok Hörndlwald nutzte den Raum und spielte einen Stürmer durch einen Doppelpass zentral vor dem Kalksburger Tor frei. Dieser ließ Goalie WLK keine Chance und traf zum 2:1 Anschlußtreffer. Die Antwort auf dieses Gegentor ließ nicht lange auf sich warten, mehr oder weniger vor dem Pausenpfiff konnte Kalksburg den zwei Tore Vorsprung wiederherstellen. Einen hohen scharfen Ball in den Straumraum konnte der Goalie von Hörndlwald nicht mehr weit genug zur Seite abwehren, den Abpraller verwertete PSEINER aus spitzem Winkel zum 3:1 Pausenstand.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit taten sich beide Mannschaften etwas schwer ins Spiel zu kommen, auf Seiten des SCKK vergab man viele Möglichkeiten da man zu oft im Abseits stand oder das Abspiel zu spät kam und man so ebenfalls dann im Abseits landete. In der 65. Minute nach einem Ballverlust von Lok Hörndlwald im Mittelfeld bekam WABBELS die Kugel. Alles rechnete mit einem Abspiel auf die Stürmer, die Verteidigung von Hörndlwald spielte auf Abseits und blieb stehen. WABBELS erkannte die Situation, spielte nicht auf die sich mittlerweile im Abseits befindlichen Stürmer ab, sondern nutzte selbst den Raum, der sich ihm bot und zog alleine aufs Tor. Den ersten Schuss konnte der Goalie von Hörndlwald noch parieren, gegen den Nachschuss war er dann chancenlos, 4:1 für Kalksburg. Wenig später brachte KUBO auf rechts mit einem gefühlvollen Pass den Ball zu WABBELS in den Sechszehner, dort wurde er gefoult, Elfmeter. BECELIC trat an und verwandelte trocken zum 5:1. Trotz des hohen Rückstands gab sich Lokomitive Hörndlwald nicht auf und spielte mehr nach vorne. Nach einem Foul von HUTTERER an der Strafraumgrenze hatte man Glück als der scharfe Freistoß in die Mauer und von dort abgefälscht zwei Meter neben das Kalksburger Tor ging. Einen weiteren, gut angetragenen und scharfen Schuß konnte Goalie WLK halten und somit den zweiten Treffer der Gäste aus dem Wienerwald verhindern. Die letzte Aktion im Spiel gehörte aber wieder dem SCKK, eine Flanke von der rechten Cornerfahne von KUBO landete genau auf BALUCHs Kopf, das Spiel endete mit einem 6:1 Sieg für Kollegium Kalksburg.
Fazit: Endlich!! nach langer Durststrecke kann der SCKK wieder einen Sieg verbuchen, einen souveränen noch dazu. Die Umstellung von WABBELS aus der Verteidigung ins Mittelfeld machte sich bezahlt, das Offensivspiel sah über weite Strecken der Partie gut aus. Drei Spiele gibt es diese Saison noch zu spielen, alle gegen Gegner auf Augenhöhe, es wird (hoffentlich) nicht der letzte Sieg gewesen sein. |